Von Cusco nach Arequipa, und zurueck

5. Dezember 2007 01:38

Nach dem Inka-Trail und der Besichtigung des Machu Picchu bleiben wir weitere vier Tage in unserem Hostal Frankenstein in Cusco, in dem wir uns richtig wohlfuehlen. Ein wenig Entspannung und Ruhe tut gut, zumal Alex unterwegs wieder krank wird und von Daniel Bettruhe verschrieben bekommt.

Plaza de ArmasInzwischen sind wir mit einem Nachtbus nach Arequipa gefahren, “die Stadt der weissen Kirchen”. Allerdings wollen wir an Weihnachten wieder nach Cusco zurueckkehren, da wir Ludwig, dem Besitzer des Hostal Frankenstein und Marita, seiner Frau, bei der “Schokolateria” helfen wollen. Dabei handelt es sich um ein Schokoladenfest, welches die beiden jedes Jahr am 23. Dezember in Karhuis, einem sehr armen Dorf in der Naehe von Cusco, fuer Kinder und Eltern organisieren. Es gibt heisse Schokolade und traditionellen Weihnachtskuchen, was alleine durch private Spenden finanziert wird. Das Fest ist das Highlight fuer die Einwohner, die dafuer auch mit ihren Tassen aus den Nachbardoerfern angepilgert kommen. Karhuis, sowie die umliegenden Doerfer, erhalten keine Hilfe von nationalen oder internationalen Organisationen; die Einwohner leben in traditionellen Lehmhuetten und es gibt hier immer noch keinen Strom, wie uns Marita und Ludwig erzaehlen. Wir freuen uns, dass wir endlich wissen, wo wir Weihnachten sind und bei etwas Sinnvollem helfen zu koennen.

Eine Antwort zu “Von Cusco nach Arequipa, und zurueck”

Mary schrieb einen Kommentar aktiv 6. Dezember 2007

Hallo ihr beiden. Ich hab mich jetzt auch schon öfters von eurern Erlebnissen und Bildern mitreißen lassen. Es ist einfach wunderbar was ihr gerade macht.

Ganz ganz liebe Grüße aus Bonn und nen frohen Nikolaustag ;)

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