Haifische und Dieter Bohlen

11. Oktober 2007 18:14

Whitetip reef sharkWas haben diese gemeinsam? Man möchte ihnen nicht begegnen und doch sind beide auf Galapagos anzutreffen, wenn auch letzterer nicht persönlich. Auf einer Taxifahrt hier auf Santa Cruz hört der Fahrer Modern Talking, und wir müssen schmunzeln und erzählen ihm, dass es ein Deutscher ist. Leider versteht er uns nicht. Unangenehmer ist da schon die Begegnung mit den Haien. Wir sitzen auf einem Felsvorsprung an einer Lagune in der Tortuga Bay, einem Sandstrand unweit von Puerto Ayora. Auf einmal schreit Alex nur “Daniel, Daniel, ein Hai, da da!” und als Daniel versucht schnell die Kamera aus der Tasche zu holen, kullert die Sonnenblende des Objektivs den Felsvorsprung hinunter - ins Wasser. Der Hai hat sich inzwischen verzogen, und während Daniel sich schnell die Badebutz anzieht, denken beide noch an die Worte von Daniels Mama (”Daniel, Daniel, pass uff, spring nit überall niie und Alex, pass mir uff da Daniel uff”) und schon ist Daniel im Wasser, um nach der Sonnenblende zu tauchen. Alex steht oben und betreibt Hai-Watching, während Daniel gerade versucht den Fels hochzuklettern und dabei Wellen schlägt, schreit Alex auf einmal “DANIEL, HAIE!!”. Daniel schafft es gerade noch rechtzeitig an Land ;-) Wir sitzen noch lange da, uns ist mulmig, aber sehen die Haie noch ein paar mal. Abends erfahren wir dann auch, dass die Galapagos-Haie hier “not aggressive” sind.

Panzer im AnmarschIn den letzten Tagen beobachten wir außerdem im Landesinneren der Insel weitere Riesenschildkröten, an den Stränden viele Wasserleguane, Blaufußtölpel und Pelikane beim Fischen. Besonders die Leguane faszinieren uns, man fühlt sich bei diesen kleinen Drachen um Jahrmillionen zurückversetzt. Im Laufe der Evolution sind diese Tiere wieder vom Land ins Wasser zurück gekehrt, um als Nahrung Algen zu fressen. Flotter SechserDoch länger als 10 Minuten können sie nicht im Wasser bleiben, sie kühlen zu schnell aus. Auf dem Land liegen sie dann meist zu Dutzenden neben- und aufeinander, um sich gegenseitig und in der Sonne zu wärmen. Dabei “rotzen” sie dann das Salzwasser bis zu 1m aus der Nase, was sehr lustig aussieht und sich auch anhört.

Heute werden wir zu einer 8-tägigen Bootstour aufbrechen und von Insel zu Insel fahren. Danach werden wir weitere 4 Tage auf der Insel Isabela verbringen, der größten Galapagos-Insel.

2 Antworten zu “Haifische und Dieter Bohlen”

emjay schrieb einen Kommentar aktiv 12. Oktober 2007

Auch wenn die Haie ‘not aggressive’ sind – ich bin froh, dass du es hail an Land geschafft hast! ;-)

Ewacho schrieb einen Kommentar aktiv 15. November 2007

Hey IHR zwei,
ich konnte es mal wieder nicht lassen und mußte schauen was IHR neues zu berichten habt.
Einfach “Klasse” EURE Berichte.
Ich finde das toll,dass IHR uns teil haben laßt wie es EUCH geht und vor allem was IHR alles so erlebt!
Bitte, weiter so.
Ich wünsche EUCH noch viel SPASS und bleibt GESUND und MUNTER.
Eure Ewacho

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