Gestrandet auf den “Four Thousand Islands” in Laos

22. September 2008 08:45

Inoffizielle Bearbeitungsgebuehr :-)Der Grenzuebergang nach Laos ist sehr relaxt. Irgendwo mitten im Wald steht ein kleines Haeuschen mit Schranke (Ausreise Kambodscha), einige hundert Meter weiter wieder ein kleines Haeuschen, ebenfalls mit Schranke (Einreise Laos). Dazwischen steuerfreie Zone, aber ohne Casinos. Bei beiden Grenzposten muessen wir dem grinsenden Beamten eine Dollarnote dem Reisepass beifuegen, eine “Stempelgebuehr”, wie es so schoen heisst. Die ist nicht wirklich offiziell, die Familie des Grenzbeamten freut es aber sicherlich!

Kurz hinter der Grenze liegen die “Four Thousand Islands” mitten im Mekong. Der 4.350 km lange Fluss hat hier mit 14 km Ausdehnung seine breiteste Stelle mit tausenden von kleinen Inseln mittendrin. Auf eine von diesen, Don Khon, lassen wir uns mit einem Longboat bringen. Wir finden einen wunderschoenen Bungalow direkt am Mekong, von dem wir eine schoene Aussicht auf eine alte Eisenbahnbruecke haben (ein Ueberbleibsel der Franzosen). Aus einer geplanten Nacht werden am Ende drei, so relaxt ist das Haengematten-Liegen auf unserem Balkon, der ueber dem Mekong gebaut ist. Strom gibt ist hier nur zwischen 18 und 22 Uhr, wenn die Generatoren auf der Insel angeschmissen werden. Die Einheimischen baden und waschen (auch ihre Zaehne) im Mekong, waehrend wir das in Behaeltern gesammelte Regenwasser zum Duschen benutzen “duerfen”. Davon gibt es zur Zeit zum Glueck ausreichend, denn es ist Regenzeit. Alles ist wunderbar gruen und blueht, nur das Radfahren quer ueber die Insel im tiefen Matsch ist anstrengend und eine ziemliche Sauerei, zumal uns die Ketten mindestens 20 Mal abspringen. Irgendwann haben wir es satt und schieben die Raeder im stroemenden Regen zurueck!

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