Angkor, Wat?!

12. September 2008 07:32

Wir sind bei den Tempeln von Angkor in Kambodscha angekommen, mit dem groessten religioesen Gebaeude der Welt: Angkor Wat! Hunderte Tempelanlagen aus dem alten Khmer-Reich stehen hier auf einem riesigen Gebiet im Dschnungel verteilt. Zu einer Zeit als London gerade 50.000 Einwohner hatte, lebten hier ueber 1.000.000 Menschen. Seit dem Untergang des Khmer Reiches im 15. Jhdt. sind die Tempel der Natur ueberlassen worden und der Dschungel ueberwucherte bis zur Wiederentdeckung alles.

An drei Tagen fahren wir von Siem Reap aus, der Stadt vor den Toren Angkors, mit einem Tuk-Tuk (Motorrad incl. Fahrer plus einer kleinen Kutsche hinten dran) von Tempel zu Tempel. Angkor Wat ist die Mutter aller Tempel und wirklich gigantisch gross.

Im Bayon-TempelIm Bayon-Tempel kommen wir uns staendig beobachtet vor. Ueber 200 aus Stein gemeisselte Gesichter schauen von den Tuermen des Tempels auf uns hinab. Hier treffen wir auch drei junge Moenche, die heute ihren freien Tag haben. Ansonsten studieren sie die Buddha-Lehre von 1 Uhr nachts bis nachmittags um vier im Tempel!

Unser Lieblings-TempelDer fuer uns mystischste Ort in Angkor ist der Ta Prohm Tempel, der vom Dschungel nicht ganz befreit wurde. Riesige Baeume wachsen auf den Tempeln und die Wurzeln schlingen sich an den Mauern herunter, alles ist verwuchert und miteinander verwachsen. Hier wurden auch einige Szenen fuer den ersten Tomb Raider Film gedreht. Abends im Hotel schauen wir uns mit einem kanadischen Paaerchen den Film an und stehen am naechsten Morgen selbst an den Drehorten.

Wir schauen uns dutzende andere Tempel an. Jeder ist anders und hat seine eigenen Besonderheiten. Nach drei Tagen haben wir viel gesehen, aber man koennte hier Wochen verbringen, so riesig ist das Gebiet.

Alex kauft ArmbaenderUnterwegs werden wir staendig von kleinen Kindern angebettelt, um Armbaender, Postkarten und kopierte Buecher zu kaufen. Einige Male lassen wir uns breit schlagen, denn von dem Geld wird oftmals die ganze Familie ernaehrt. Zur Schule gehen die Kinder leider nicht, weil die Familien das Geld dafuer nicht haben und auf die wenigen Dollar von den Kindern angewiesen sind.

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