Bang Boom “Bromo”

17. August 2008 12:55

Von Bali aus machen wir uns auf den Weg nach Java, mit 124 Millionen Bewohnern die bevoelkerungsreichste Insel der Welt (Indonesien hat insgesamt ueber 17.000 Inseln!). Auf der diesmal kurzen Faehrueberfahrt lernen wir Estelle und Christoph aus Frankreich kennen, die mit ihrem 20 Monaten alten Baby reisen. “Luna” zieht alle Indonesier auf Java magisch an; mit ihrer weissen Haut, blonden Haaren und blauen Augen ist sie hier etwas ganz Besonderes und alle wollen sie beruehren.

Mit den Dreien ist unser erstes gemeinsames Ziel der Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark, eine aktive Vulkanlandschaft und eine der beeindruckendsten Orte in Indonesien. Als wir dort nachts nach einer langen und wilden Fahrt ankommen, sehen wir davon noch nichts, nur die Luft ist hier auf ueber 2300m etwas duenner. Erst am naechsten Morgen, als wir ueber den Kraterrand sehen koennen, ist die Aussicht total ueberwaeltigend. Der Tengger-Krater erstreckt sich ueber 10km Durchmesser, im Tal liegt eine Nebelschicht und der Schwefel-qualmende Gunung Bromo schaut ueber der Wolkendecke heraus. Im Hintergrund qualmt der Gunung Semeru, der hoechste und aktivste Vulkan auf Java. Alle 20 Minuten stoesst er eine riesige schwarze Aschewolke aus.

Wir wandern durch den riesigen Tengger-Krater zum “Bromo”, und weil Alex dort vermutlich zu viel Schwefel einatmet, hat sie in der naechsten Nacht eine starke Migraene-Atacke. Am Bromo selbst verkaufen geschaeftstuechtige Indonesier Blumenstraeusse, die man in den Schlund des Vulkans schmeissen soll, was natuerlich Glueck bringt. Wir wundern uns anfangs noch, warum die Blumen alle grau sind und die Straeusse so vergammelt aussehen, bis wir einen lebensmueden Verkaeufer in den Vulkan klettern sehen, um die runtergeworfenen Straeusse wieder einzusammeln! Oben wieder gluecklich angekommen, wird die Asche abgeschuettelt, und die Straeusse wieder zum Verkauf angeboten. Sonst wird hier leider nichts recycelt!

Am Kraterrand vom Mount Bromo (und die Auswirkungen des Schwefels auf Alex):

Daniel macht sich dann nachts um 3 Uhr alleine auf den Weg, um von einem hoeher gelegenen Aussichtspunkt am Tengger-Krater den Sonnenaufgang zu sehen, was mit den qualmenden Vulkanen wirklich atemberaubend aussieht.

PS: Unsere australische Handy-Nummer funktioniert in Asien nicht mehr!

2 Antworten zu “Bang Boom "Bromo"”

Ewacho schrieb einen Kommentar aktiv 18. August 2008

Hallo IHR lieben,
ich habe mir mal wieder ALLE Bilder rein gezogen
und kann nur schon wieder sagen: Klasse, daß ihr uns alle Teil haben laßt.
Eure Berichte und Bilder sind einfach der Hammer.
Manchmal frage ich mich was ihr so alles in eurem Rucksack drinnen habt.
Ich kann nur wieder sagen: Hut ab, daß ihr das gemacht habt.
Tja, Daniel … sorry aber auch von mir ( nach träglich ) alles ( vor allem ) Gute zum Geburtstag.
Natürlich denke ich mir das ihr euren ersten Hochzeitstag auch sehr schön gefeiert habt.
Langsam neigt es sich ja dem Ende zu :-(
Wünsche euch aber noch viele schöne Abendteuerliche tage wie nächte und freu mich jetzt schon auf die neuen Bilder.
Ich wünsche euch alles Gute aber wie immer… bleibt mir gesund.

Eure Ewacho

Ps: Würde mich freuen, wenn wir uns nach dem ihr in Deutschland wieder alles geregelt habt mal sehen würden.

Lieben Gruß
Elke aus der 538

Marc schrieb einen Kommentar aktiv 6. Januar 2009

Seh ich das richtig?
Stehst du dort im Hemd am Bromo? War das nicht saumässig kalt?

Seid ihr zum Krater gelaufen oder per Pferdchen zum Krater geritten (worden)?

Zu Fuss ist das ja kaum zu schaffen…

schöne Grüsse,
Marc

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