Besuch aus der Heimat

21. April 2008 07:13

Seit gut einer Woche sind wir mit Eva und Sebastian, Freunde aus Koeln, auf der Suedinsel unterwegs. Wir landen selbst nur einige Stunden vor den beiden in Christchurch und haben ein freudiges Wiedersehen direkt am Flughafen. Nach einem lustigen ersten Abend mit viel Verzaell aus der Heimat mieten wir uns am naechsten Tag ein fettes Wohnmobil, mit Betten fuer eigentlich sechs Leute, Kueche mit Herd, Ofen und Kuehlschrank und einer heissen Dusche. Viel Luxus, den wir lange nicht hatten. Zugegeben, man kann sich schon daran gewoehnen :-)

In den ersten Tagen fahren wir von Christchurch an der Ostkueste entlang. Hier haben wir einige tierische Begegnungen. Ausser Tausende von Schafen (insgesamt gibt es knapp 40 Millionen bei 4 Millionen Einwohnern) sehen wir seltene Yellow-Eyed-Pinguine am Strand entlang watscheln, faule Seeloewen, die sich im Sand sonnen und das Highlight: mit Delphinen schwimmen! An einem Strand sehen wir Dutzende im Wasser, Daniel ist am schnellsten im eiskalten Wasser und schwimmt mit ihnen in den Wellen! Alex und Eva laufen sogar mit Klamotten ins Wasser, um den Delphinen naeher zu kommen, doch die nehmen ganz schnell reiss-aus. Zuviel Geschrei der Maedels!

Von dem suedlichsten Punkt Neuseelands gehts weiter an der schoenen und sehr rauen Westkueste. Hier sind wir schon mitten im Herbst, an einigen Stellen sogar schon im Winter, denn wir fahren durch Schnee. Am Milford Sound, dem populaersten Fjord in Neuseeland, machen wir eine kleine Bootstour entlang der steilen und endlos hohen Felswaende mit vielen kleinen Wasserfaellen. Und Alex Traum geht in Erfuellung: wilde und verspielte Keas in freier Natur zu sehen. Einer dieser Papageien fliegt auf unser Dach und knabbert erst einmal ein Dichtungsgummi durch und von Alex Schnuersenkel koennen sie auch nicht genug kriegen.

Zur Zeit sind wir in Queenstown, der Adrenalin-Stadt schlechthin. Hier kann man von allen moeglichen Dingen springen (Flugzeug, Bungy, Helikopter usw.) und sehr viele Verrueckte und teure Sachen machen. Wir beschraenken uns auf Jetboat-fahren durch einen sehr engen Canyon und wilden 360-Grad-Drehungen. Eva und Sebastian bekommen wir ausserdem davon ueberzeugt, auch einen Skydive zu machen!

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